23. Januar 2006 | Kategorie: Kommentare, Computer
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Weiterlesen »Voraussichtlich noch diese Woche will das Team, das den freien Windows Server Samba entwickelt, eine erste «Technology Preview» der kommenden Version 4 unter die Leute bringen. Seit rund drei Jahren werden parallel die Versionen 3 und 4 entwickelt. Zwar warnt das Team eindringlich davor, die Preview in Produktivumgebungen einzusetzen, ist aber sehr an den Rückmeldungen und der Unterstützung der Nutzergemeinde interessiert….
Voraussichtlich noch diese Woche will das Team, das den freien Windows Server Samba entwickelt, eine erste «Technology Preview» der kommenden Version 4 unter die Leute bringen. Seit rund drei Jahren werden parallel die Versionen 3 und 4 entwickelt. Zwar warnt das Team eindringlich davor, die Preview in Produktivumgebungen einzusetzen, ist aber sehr an den Rückmeldungen und der Unterstützung der Nutzergemeinde interessiert….
Die nächste Samba-Generation soll in vielen Punkten zu Microsofts Servern aufschließen. Beherrscht die Version 3 bisher als Server nur das Domänenmodell, das Microsoft mit dem LAN Manager eingeführt und bis NT4 fortgeschrieben hat, soll Samba 4 das von Windows 2000 eingeführte Active Directory auch als Anmeldeprotokoll beherrschen. Es könnte damit erstmals einen aktuellen Windows-Server ersetzen, der den Microsoft-Verzeichnisdienst «Active Directory» bereitstellt.
Die Samba-Entwickler haben dazu nicht nur einen Kerberos-Server in Samba integriert, sondern auch einen eigenen LDAP-Server in ihre Software eingebaut. Neue Funktionen innerhalb des Samba-eigenen Virtual File System Layer (VFS) sollen den freien Server auch im Hinblick auf das Dateisystem näher an die Windows-Welt heranbringen und etwa echte Windows-ACLs und Streams bereitstellen.
Die über Webbrowser erreichbare Administrationsoberfläche namens «SWAT» ist komplett neu geschrieben worden. Sie soll jetzt sogar Funktionen enthalten, um Windows-Domänen auf Samba zu migrieren und einen Server von Samba 3 auf die Version 4 zu aktualisieren. Samba 4 soll darüber hinaus Schnittstellen erhalten, die Zugriffe auf Interna per JavaScript erlauben. (ps/c’t)
Mal schaun was die 4er Version bringt. Klingt zumindestens vielversprechend.
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