Vermutlich wird niemand die apokalyptischen Bilder vergessen. Am 11. September 2001 starben mehr als 2900 Menschen, davon 30 Deutsche und meine Oma.

Ich weiß noch, dass ich an diesem Tag gerade eine Freundin zu Besuch hatte und meine heißgeliebte Fernsehsendung Star Trek auf stumm schaltete, da meine Freundin meine Vorliebe dafür noch nie teilte.
Irgendwann schaute sie verwundert auf den Fernseher und meinte noch ironisch:«Ist schon makaber, dass die das World Trade Center sogar für den Schmarn missbrauchen. Das schaut ja richtig echt aus! Ja, pfui. Wie kannst du sowas nur gucken?»

Leider gehörte dies nicht zur Star Trek Folge, wie wir dann schnell festellen mussten. So saßen wir fassungslos vorm Fernseher und konnten nur noch den Kopf schütteln.

Minuten später klingelte bei uns dann die Telefone sturm. «Geht es allen gut? Habt ihr was gehört? Nein? Wir auch nicht! Man kommt einfach nicht durch!»

Zum Glück ist keiner unserer Verwandten, die zum Teil damals noch in New York lebten, ums Leben gekommen.

Leider kam an diesem Tag noch ein anderer unerwarteter Anruf.
Meine Oma ist gestorben! Nicht in New York, aber trotzdem knapp 2000 km von uns enfernt.
Meine Mutter hatte an diesem Tag, bevor überhaupt eine dieser Schreckensnachrichten bekannt wurde, schon ein komisches Gefühl und meinte noch mehrfach, dass irgendetwas passiert ist. Es ist schon komisch. Kann es wirklich sein, dass eine Tochter spürt, wenn die eigene Mutter stirbt?

Heute ist kein guter Tag. Auch 4 Jahre später muss ich noch heulen, wenn ich daran zurück denke.
Für mich und meine Familie war es der Tag des Terror².

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